Was sind die Symbole von Weihnachten?

Was sind die Symbole von Weihnachten?

Weihnachten ist für jeden von uns die am sehnlichsten erwartete Zeit. Wir freuen uns schon während der Adventszeit darauf, zählen die Tage bis zum Schmücken des Weihnachtsbaums und nehmen in festlicher Stimmung das Heiligabendessen ein. Der Dezember ist der Monat, in dem Lebkuchen gebacken, das Haus geschmückt und wunderschöne Gestecke aus künstlichen oder echten Zweigen gebastelt werden. Die Kinder warten ungeduldig auf den Weihnachtsmann und den ersten Stern. Es ist eine wahrhaft magische Zeit. Es sind einzigartige jährliche Rituale, auf die sich sogar Erwachsene freuen und bei dem Gedanken an diese wunderbare Zeit im Kreise der Familie heimlich lächeln. Finde heraus, welche Weihnachtssymbole die schönsten und beliebtesten sind!

Heiligabend und der reich gedeckte Tisch

Eines der ältesten Symbole der Weihnachtszeit ist das Festessen, das am Abend vor den Feiertagen stattfindet. Es ist ein ganz besonderer Moment, in dem die ganze Familie gemeinsam zu Tisch sitzt. In der Regel beginnt er mit dem Erscheinen des ersten Sterns und der Lesung eines Abschnitts aus der Heiligen Schrift. Am Heiligabend sollte man, bevor es Zeit für das Abendessen ist, auf übermäßiges Essen verzichten. Außerdem gilt ein strenges Fasten von Fleischspeisen. Aus diesem Grund findet man auf dem Heiligabendtisch kein einziges Fleischgericht.

Bei der Vorbereitung des Heiligabendtisches wird etwas Heu oder Stroh unter die Tischdecke gelegt, als Zeichen dafür, dass Jesus Christus in einem Stall geboren wurde und in einer Krippe auf einem recht unbequemen Untergrund lag. Beim Eindecken des Tisches sollte man an einen zusätzlichen Platz für einen unangekündigten Gast denken. Dieser zusätzliche Platz ist in dieser besonderen Zeit ein Symbol der Erinnerung an all jene, die früher bei uns waren und die diesjährigen Feiertage nicht im Kreise der Familie verbringen können.

Was die Anzahl der Gerichte angeht, so hat sich in vielen Familien die Tradition erhalten, dass 12 Gerichte auf dem Tisch stehen sollten – so viele, wie es Apostel bei Jesus gab. Manchmal wird diese Zahl auf 7 reduziert. Und was wird an Heiligabend serviert? Zu den beliebtesten Gerichten gehören: Pilz- oder Fischsuppe, Borschtsch mit Teigtaschen, Pilze mit Kohl, gebratener oder gekochter Fisch, Nudeln mit Mohn, Teigtaschen mit Pilzen, Kutia oder Kompott aus getrockneten Früchten. Das Wichtigste beim Abendessen ist, von jedem Gericht etwas zu probieren. Auch wenn es nur ein kleines bisschen ist, muss man es in den Mund nehmen. Bestimmte Zutaten in diesen Gerichten haben eine symbolische Bedeutung. Nämlich: • Mohn symbolisiert Reichtum, Glück und Nachkommen, • Fisch ist ein Garant für Gesundheit und Wohlstand – handelt es sich um einen Karpfen, symbolisiert er Kraft und Überfluss, • Pilze sind ein Symbol für Wohlstand und Glück, • Nüsse symbolisieren Fruchtbarkeit, Geheimnis und Geld, • Honig ist ein Symbol für Glück, Liebe und Überfluss.

Das Schmücken des Weihnachtsbaums

Ein weiteres schönes Weihnachtssymbol in der Kultur ist der Weihnachtsbaum. Der Brauch, den Baum zu schmücken, verbreitete sich in Deutschland und wurde später von anderen europäischen Ländern übernommen. Vor etwa hundert Jahren erschien der Weihnachtsstern an der Spitze des Weihnachtsbaums. Der Weihnachtsbaum gehört zweifellos zu den beliebtesten Bräuchen. Er ist bunt, man kann Lichter daran aufhängen, und er macht sowohl in den Häusern als auch davor eine hervorragende Figur. Er symbolisiert den Baum des Lebens und soll zudem an die Erlösung der Menschheit durch Gott erinnern. Die Lichter sind ein Symbol für die Geburt Jesu Christi. Die Lichterkette symbolisiert die verführerische Schlange. Die Christbaumkugeln stehen für die Gnade Gottes, während die Äpfel die Sünde des Menschen darstellen. Die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum sind ein Zeichen der Güte.

Das Brechen der Oblate

Zu den wunderbaren Symbolen des Weihnachtsfestes gehört das Brechen der Oblate. Dies ist der Auftakt zum Weihnachtsessen, unmittelbar nach dem Erscheinen des ersten Sterns und dem Vorlesen eines Abschnitts aus der Heiligen Schrift. Es ist eine einzigartige Geste, die gegenseitige Hingabe und den großen Wunsch symbolisiert, mit den Liebsten das zu teilen, was wir im Alltag erarbeiten können.

Die Weihnachtswaffel ist auch ein Symbol der Vergebung. Auf diese Weise vergeben sich die Menschen gegenseitig ihre Fehler und Kränkungen. Wir versöhnen uns miteinander, um in Freude und Glück zum Heiligabendessen zusammenzusitzen. Die Aufgabe der Weihnachtswaffel ist es, die Menschen einander näherzubringen.

Weihnachtsgeschenke unter dem Weihnachtsbaum

Das Schöne an Weihnachten ist das gegenseitige Beschenken. Während bis vor kurzem ausschließlich Kinder Geschenke erhielten, hat sich dieser Brauch mittlerweile auch auf Erwachsene ausgeweitet. Unter dem Weihnachtsbaum lassen sich wahre Schätze finden, die schon vor dem Festessen in Versuchung führen.

Ursprünglich war der Brauch, Kindern Geschenke zu machen, mit dem Kult um den Heiligen Nikolaus verbunden, dem Bischof der Diözese Bari, der im 4. Jahrhundert lebte. Seine Großzügigkeit führte dazu, dass diese Taten zur Tradition wurden. Den Nikolaustag feiern wir am 6. Dezember, und viele Kinder erhalten genau an diesem Tag Geschenke. Die Weihnachtsgeschenke verdanken wir hingegen Martin Luther, der von den protestantischen Völkern verlangte, den Kindern Geschenke unter den Weihnachtsbaum zu legen, was mit dem Geschenk des Jesuskindes selbst in Verbindung steht.

Feierliches Singen von Weihnachtsliedern im Familienkreis

Nachdem alle Mahlzeiten eingenommen wurden, versammeln sich die Familien zum gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern. Es handelt sich dabei um besondere Lieder, die die Ankunft Jesu auf der Welt preisen. Unser erstes heimisches Weihnachtslied entstand im Jahr 1424. Die Rede ist von dem Lied „Zdrów bądź królu anielski“ (Sei gesegnet, du Engelkönig). Aus dem 15. Jahrhundert ist das Weihnachtslied „Anioł pasterzom mówił“ (Der Engel sprach zu den Hirten) hervorzuheben. Die meisten Weihnachtslieder stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sie beziehen sich auf die Ereignisse in der Nacht der Geburt Jesu, die Atmosphäre in der Krippe, die Anbetung durch die Hirten und viele andere Elemente dieser besonderen Zeit. Weihnachtslieder und Hirtenlieder sind in unserem Land seit Jahren bekannt; wir singen sie sowohl in Kirchen als auch zu Hause. In unserer Sprache gibt es über 500 davon.

Es gibt viele Symbole für das Weihnachtsfest. Es ist die schönste und fröhlichste Zeit des Jahres. Alle freuen sich darauf, sich auszuruhen und Zeit mit der Familie zu verbringen. Gerne schmücken wir den Weihnachtsbaum, backen Plätzchen und nehmen gerne an der Mitternachtsmesse teil, die um Mitternacht stattfindet. Dies ist ein Brauch, der an die Ankunft der Hirten in Bethlehem erinnert. Sie waren die Ersten, die Jesus huldigten.

Weihnachten ist jedoch nicht nur der Tag des Abendmahls. Die eigentlichen, feierlichen Feierlichkeiten finden am nächsten Tag, also am 25. Dezember, statt. Ein weiterer Feiertag ist der 26. Dezember, an dem wir den Stephanstag begehen.


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